Übersicht der Jahre 1946 bis 1969

Nur durch ausländische Hilfsmaßnahmen war es überhaupt möglich eine Bautätigkeit zu entfachen, allerdings auch bei weitaus gestiegenen Baupreisen. Nur intensivste Bemühungen konnten es zuwege bringen, solche staatlichen oder staatlich zugeteilten Mittel zu erreichen. Dies gelang im Rahmen des so genannten Marschallplanes, eines amerikanischen Hilfsfonds und die Genossenschaft wurde in die Lage versetzt, 18 ‚Wohnungen unter strengsten Reglementierungen zu bauen. Es waren 2- und 1-Zimmerwohnungen, die so 1950 in Angriff genommen werden konnten (Wiffertshauser Str. 20 – 22 ½) der so genannte Marschallblock. Geplante Bäder fielen der Zensur zum Opfer. Ein Gemeinschaftsbad im Keller für 6 Wohneinheiten musste ausreichen. Eine 2-Zimmer-Küche-Wohnung mit gut 54 qm Wohnfläche kostete damals 48 DM.

Der Rhythmus der Neuvorhaben ging weiter langsam voran, vor allem weil die gestiegenen Baukosten mit den vorhandenen Eigenmitteln nicht mehr zu finanzieren waren und die staatliche Zuteilung von Fördermitteln sich mehr und mehr Eigentumsmaßnahmen, als Mietwohnungen zuwandte. Nur die Gemeinnützigkeit des Unternehmens und die geringen Verwaltungskosten ermöglichten es 1953, 1955 und 1960/61 in drei Häusern an der Wiffertshauser/Geistbeckstrasse weitere 42 familiengerechte meist 2- bzw. 3-Zimmer-Küche-Wohnungen nach zeitgemäßen Gesichtspunkten zu erstellen. Sie dienten vor allem Mitgliedern mit mehreren Kindern, die in privaten Wohnungen kaum unterkommen konnten. 1966 kam nochmals ein Wohnblock an der Wiffertshauser Str. mit 12 Wohnungen und 774 qm Wohnfläche hinzu.

Aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums wurde 1969 eine Arbeitstagung der schwäbischen Wohnungsunternehmen verbunden mit einem Festakt in Friedberg abgehalten. Aus diesem Anlass wurde das ehemalige „Sperrerdenkmal“ abgebrochen und durch einen neuen künstlerisch gestalteten Gedenkbrunnen ersetzt zur Erinnerung und zum Dank an alle verdienten „Genossenschafter“.  Mit Stolz stellte man fest, dass trotz der schwierigen Kostenlage nach Ende des zweiten Weltkrieges 12 Wohnblöcke mit 72 Wohnungen neu erstellt wurden.

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Mit dem Ehrenbrief der Genossenschaft wurden beim Festabend 1969 verdiente Mitglieder der Vorstandschaft ausgezeichnet, die noch lebenden Gründungsmitglieder wurden mit Ehrengaben bedacht.

Vordere Reihe von links: Die Gründungsmitglieder Andreas Rieger, Jakob Dosch und Balthasar Koppold
Hintere Reihe von links: Die Vorstands- bzw. Aufsichtsratsmitglieder Simon Koppold, Alfons Rappolder, Ludwig Treffler, Anton Ratgeb, Heinz Munzert und Georg Kerle.

Weiter mit den Jahren 1970 bis 2009

 

Wichtige Informationen für von der COVID-19-Pandemie betroffenen Mieter

HINWEISInformation für Mieter über Gewährung staatlicher Leistungen bei Nichtzahlung der Miete wegen den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Zur Abmilderung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie hat der Deutsche Bundestag ein Gesetz verabschiedet, wonach Mietern für den Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 nicht wegen ausgefallener Mietzahlungen aufgrund der COVID-19-Pandemie gekündigt werden kann. 
Hier finden Sie ausführliche Informationen und Links für kostenlose Wohngeldrechner

Das Hilfspaket für die von der COVID-19-Pandemie am stärksten betroffenen MieterAm 25. März 2020 hat der Bundestag ein Hilfspaket für die von der Covid-19-Pandemie am stärksten betroffenen Mieter beschlossen. Anbei finden Sie detaillierte Informationen unseres Bundesverbandes GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. Für Fragen können Sie sich jederzeit telefonisch an uns wenden, wir helfen Ihnen gerne weiter. Hier die wichtigsten Informationen zum Hilfepaket

Der Start für die Erneuerung des Wohnquartiers "Frühlingstraße"

planung fruehlingstrasseDies ist das neue große Projekt der Baugenossenschaft Friedberg eG in den kommenden Jahren. Ein Großteil der Häuser in der Frühlingsstraße ist nahezu 100 Jahre alt und aufgrund seiner baulichen Mängel nicht mehr erhaltungswürdig. Eine Generalsanierung ist wirtschaftlich nicht machbar. Es bleibt nur ein Abriss der Gebäude. Die Grundstücke stellen jedoch einen bedeutenden Teil des Vermögens der Baugenossenschaft dar. Hier sind stille Reserven in einer Größenordnung von mehreren Millionen Euro gebunden. Das Architekturbüro Wolfgang Rockelmann & Kollegen hat mit dem Büro Brugger Landschaftsarchitekten Pläne erstellt, der Abriss der ersten beiden Häuser erfolgt zur Zeit. Ausführliche Informationen finden Sie hier

25 Jahre Günther Riebel Mitglied des Vorstandes

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Hohe Auszeichnung für Günther Riebel
Am 15 November 1994 wurde Günther Riebel zum Vorstand der Baugenossenschaft Friedberg eG gewählt. Er war einer der jüngsten Vorstände in dieser Position und ist seit 25 Jahren eine treibende Kraft für sicheren und bezahlbaren Wohnraum in unserer Stadt. Für seine fünfundzwanzig Jahre währende Tätigkeit als Mitglied des Vorstandes der Baugenossenschaft Friedberg eG und seine Verdienste um die genossenschaftliche Wohnungswirtschaft erhielt Günther Riebel in einer Feierstunde von Verbandsdirektor Hans Maier die große Ehrennadel der Wohnungwirtschaft Bayern überreicht.
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Ehrung für Vorstand Günther Riebel

ehrung friedbergEine große Ehrung erfuhr unser Vorstand Günther Riebel am 16. Oktober 2019. Friedbergs Erster Bürgermeister Roland Eichmann verlieh ihm die Verdienstmedaille der Stadt Friedberg mit Wappennadel in Silber.

Günther Riebel erhielt diese Auszeichnung für seinen langjährigen Einsatz als Vorstand der Baugenossenschaft Friedberg und als Vorstand des Kinderheimvereins.

 

Buchvorstellung EINE ZEITREISE - 100 Jahre Baugenossenschaft Friedberg eG

buchDas Buch EINE ZEITREISE kann jetzt auch online gelesen werden. Das Vorstandsmitglied der Baugenossenschaft Friedberg eG Günther Riebel führt in diesem Buch nicht nur durch die Geschichte der Baugenossenschaft, sondern zeichnet auch ein Bild der sozialen und politischen Ereignisse in den vergangenen 100 Jahren. 

Hier geht es zur online-Version

Unsere 100 Jahre Jubiläumsfeier im Wittelsbacher Schloß Friedberg

gruppenbild 02Unsere 100 Jahre-Jubiläumsfeier im Wittelsbacher Schloß Friedberg
Am 29. März 1919 haben verantwortungsvolle Bürger unserer Stadt die Baugenossenschaft Friedberg eG ins Leben gerufen. Seit 100 Jahren ist unser gemeinnützig orientiertes Wohnungsunternehmen damit ein Garant für sicheres und bezahlbares Wohnen in unserer Stadt. Darauf sind wir stolz! Mit einem Festabend im Friedberger Schloß haben wir dieses Jubiläum in einem würdevollen Rahmen mit Wegbegleitern und guten Freunden unseres Hauses gefeiert. Für unsere Mitglieder werden wir unser einhundertjähriges Jubiläum mit einem Festabend am 28. Juni im Brauereigasthof St. Afra im Felde feiern. Vorstand und Aufsichtsrat freuen sich über eine gelungene Feier und sagen Danke an Alle, die mit ihrer Arbeit dazu beigetragen haben, dass wir bezahlbaren und sicheren Wohnraum für unsere Genossen zur Verfügung stellen können. Eine Bildergalerie dieser gelungenen Jubiläumsfeier finden Sie hier.