1970 bis zum Jubliäum 2009

 
pic14Die um 1920 erstellten ersten Wohnblöcke Frühlingstrasse 9/11 waren nicht mehr zeitgemäß und so entschloss man sich 1978 diese zunächst von Mietern freizumachen, abzureißen und an deren Stelle statt bisher 10 nun 13 Wohnungen mit 808 qm Wohnraum behindertengerecht mit Auffahrtsrampe, bei einem Kostenaufwand von 1,2 Mio DM zu erstellen.

Auch der Mangel an großen Wohnungen mit 100 qm Wohnfläche für Familien mit mehr Kindern erbrachte 1984 den Entschluss für der Durchführung einer Ersatzmaßnahme an Stelle des bisherigen Wohnblocks Frühlingstr. 20.

Das 75-jährige Bestandsjubiläum beging man ohne großen Aufwand und errichtete im gleichen Jahr einen Wohnblock mit 16  familiengerechten Wohneinheiten an der Wiffertshauser Str. 38 ½ und 38 1/3  bei einem Baukostenaufwand von 3,3 Mio DM. Ganz im Gedanken genossenschaftlicher Selbsthilfe erfolgte die Finanzierung neben vorhandenem Grundstück, Eigenkapital und Bankdarlehen durch zur Verfügung Stellung von Mieterdarlehen in nicht unbeträchtlicher Höhe.

Der Wohnungsbestand kommt in die Jahre. Nach einer strategischen Bewertung des gesamten Wohnungsbestandes wurde ein Sanierungs- und Neubauprogramm entwickelt, welches ein strategisches Vorgehen festlegt und das Handeln von Vorstand und Aufssichtsrat in den letzten Jahren maßgeblich bestimmt hat. Die höherwertigen Wohnungen der 20er und 30er Jahre sowie die Wohnblöcke der 1950er und 1960er Jahre wurden energetischen Generalsanierungen und Wohnumfeldverbesserungsmaßnahmen unterzogen. Für die unbebauten Liegenschaften der Genossenschaft welche von den Gründervätern Ende der 1920er Jahre erworben wurden wurde in Zusammenarbeit mit den Verantwortungsträgern bei der Stadt Friedberg ein Neubaukonzept entwickelt, welches in den kommenden Jahren in mehreren Bauabschnitten zur Umsetzung gelangen soll. Als erster Baustein dieser Neubaukonzeption wurde im Jahre 2003 ein Wohnblock mit 11 Wohneinheiten an der Geistbeckstrasse 8 errichtet.

Die Baugenossenschaft Friedberg eG verfügt heute über einen Wohnungsbestand von 205 eigenen Wohnungen.  Neben der laufenden Bewirtschaftung des eigenen Wohnungsbestandes bilden die Wohnungseigentumsverwaltung wie z. B. die der Eigentümergemeinschaften am ehemaligen TSV-Spotplatz, sowie die Verwaltung privater Bestände (z. B. der Sozialstation Friedberg) zwischenzeitlich ein weiteres wesentliches Standbein der Genossenschaft.

Im Frühjahr 2008 konnten die neuen ansprechenden Verwaltungsräume an der Wiffertshauser Str. bezogen werden. Eingebetten in das Wohnkonzept "Betreutes Wohnen Fichtepark" wurden helle barrierefrei gestaltete Büroräume geschaffen, die für alle Mieter und Kunden der Baugenossenschaft Friedberg auf kurzem Wege erreichbar sind. Bei dieser Gelegenheit stellt sich berechtigterweise die Frage: Wo waren in der 90-jährigen Geschichte der Genossenschaft eigentlich in früheren Jahrzehnten die Geschäftslokale?

Nun, die Recherchen in den alten Protokollbüchern und Gespräche mit Zeitzeugen belegen, dass die ersten Geschäftslokale tatsächlich nur Lokale waren. Nach den vorliegenden Unterlagen sind in den ersten rund zehn Jahren des Bestehens der Gemeinschaft regelmäßige Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat in nahezu sämtlichen Friedberger Gaststätten dokumentiert. Da ist z.B. genannt der Gasthof zur Glocke, Steidle, die Gastwirtschaft zum Hohen Glas, Kain, Pult, Lenk, Appel, Zieglerbräu, Michl, Dreher, Gaststätte zur Linde bis hin zu Fuchsbergers Weinstube. Aber auch Sitzungen in der Wohnung des Gründungsvorstandes Alois Sperrer und vielfache Besprechungen an Ort und Stelle des Baugeländes sind dokumentiert. Offensichtlich konnten gewisse Geschäfte auch direkt im Kaufhaus von Vorstand Alois Sperrer am Marienplatz (heutiges Gebäude Rübsamen) erledigt werden, was ein Aufruf aus dem Friedberger Gemeindeboten aus dem Jahre 1921 verdeutlicht:

"...Man kann sagen, durch den Bau der Genossenschaftshäuser in Friedberg wurde der hiesigen Wohnungsnot schon etwas gesteuert, sie muss sich aber ganz beheben. Zu diesem Zwecke müssen neue Häuser gebaut werden. Dies kann aber nur der Fall sein, wenn Alles dazu beiträgt. Es ergeht an Alle der Ruf: Traget bei zum Wohle der Allgemeinheit! Tritt ein als Mitglied in die Baugenossenschaft Friedberg e.G.m.b.H, erwirb Die einen Anteil zu 300,-- Mark, den Du sogar in Raten bezahlen kannst. Du hast der Wohnungsnot gesteuert, hast Dir ein Anrecht auf eine Wohnung erworben und Dein Geld gut verzinslich und sicher angelegt. Und gehörst Du vielleicht zu den Glücklichen, die über ein eigenes Heim verfügen und auf eine Wohnung in der Genossenschaft nicht warten musst, so werde dennoch Mitglied der Baugenossenschaft Friedberg. Du hast damit der großen Wohnungsnot steuern geholfen. Auskünfte über Aufnahme in die Genossenschaft erteilt der Vorstand Herr Kaufmann Alois Sperrer in Friedberg, woselbst auch die Beitrittserklärung erfolgen können..."

Für die Zeit von 1931 bis 1933 ist in den Protokollbüchern ein Geschäftszimmer in einem der bis dahin errichteten Genossenschaftshäuser dokumentiert, dessen Lage aber nicht genau fest gemacht werden kann, welches aber 1933 mit Blick auf die Wohnungsnot zu Gunsten der Errichtung einer Zweizimmerwohnung wieder aufgelöst wurde, da die Stadt die Zusage gab, für Sitzungen Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Von 1933 bis 1946 war Apotheker Carl Muther Vorstandsvorsitzender der Baugenossenschaft Friedberg eG. In dieser Zeit sind Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat im Sitzungssaal des Rathauses, im Bürgermeisterzimmer, vor allem aber im Jourzimmer der Marienapotheke dokumentiert. Gleichwohl hat im Jahr 1933 Paul Rappolder sen. das Amt des Kassiers in der Genossenschaft übernommen und von von seiner Schwiegertocher Zita Rappolder  sowie von Herrn Rathgeb ist überliefert, dass Vorstand Rappolder sen. in seiner Wohnung im Dachgeschoss des Hauses Frühlingsstraße 22 ein höchst einfach eingerichtetes Kanzleizimmer unterhielt, indem man am Ersten des Monats die Miete in Bar einzahlte und den übernommenen Genossenschaftsanteil von 300,-- Reichsmark mühsam abstotterte. Die Miete für eine rund 90 qm große Wohnung lag damals bei 31,-- RM. Die 300.-- Reichsmark Genossenschaftsanteil wurden in monatlichen Raten zu 5,-- RM aufgebracht.

Ab 1946 sind Sitzungen und Kassenprüfungen in der Wohnung des "Genossen" Rappolder sen. dokumentiert. Nach dem Tod von Paul Rappolder hat dessen Sohn Alfons Rappolder die Geschäfte der Genossenschaft übernommen. Zunächst noch in seiner Wohnung Frühlingsstraße 22, später gegen Ende der 1960er Jahre wurde der Milchladen von Frau Rothörl in der Frühlingsstraße 18 und die dazugehörige Wohnung übernommen und nach und nach zu einem Büro umgebaut. Die Ausstattung war jedoch nach wie vor sehr schlicht und hat im Wesentlichen aus ausgedienten Möbeln der Sparkasse Friedberg bestanden, die anlässlich des Neubaus des Sparkassengebäudes ausgemustert worden waren. Insgesamt gesehen war es eine immer sehr einfach und sparsame Geschäftsführung. Nun, die Zeiten ändern sich und wenn man heute über diese einfachen Zuständer vergangener Jahrzehnte schmunzelt, darf man nicht vergessen, dass die Altvorderen mit ihrem umsichtigen Handeln den Grundstein dafür gelegt haben, dass wir uns heute diese schönen neuen Geschäftsräume leisten können.

Es würde zu weit führen, all derer zu gedenken, die sich in den 90 Jahren unserer Baugenossenschaft um unser Haus verdient gemacht haben. Erinnert sei aber neben dem bereits erwähnten Gründungsvorstand Alois Sperrer und dessen langjährigem Nachfolger Paul Rappolder an folgende verstorbene Persönlichkeiten:

Alfons Rappolder, der nach dem Tode seines Vaters Vorstand von 1958 bis zu seinem Tod 1981 die Geschäfte der Genossenschaft führte

An Alois Förster, Vorstand von 1981 bis 1994 - der am 06. März 2009 im Alter von 87 Jahren von uns gegangen ist

An Herrn Oberamtsmann a.D. Georg Kerle - ein unermüdlicher Streiter für die Belange des sozialen Wohnens. Von 1952 bis 1971 Vorsitzender des Aufsichtsrates, der am 15. Mai 2009 im Alter von 86 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben ist und dem wir in seiner Zeit als Stadtarchivar eine akribische Aufarbeitung unserer Chronik verdanken.

Von links: Alfons Rappolder, Alois Förster, Georg Kerle

Abschließend ist festzustellen, die Baugenossenschaft Friedberg, die älteste Sozialsiedlung der Stadt Friedberg und das älteste Wohnungsunternehmen im Landkreis Aichach-Friedberg, hat über Jahrzehnte hinweg Hunderte von Friedberger Bürgerinnen und Bürgern eine Heimat gegeben und menschenwürdige Wohnungen zu sozial verträglichen Bedingungen zur Verfügung gestellt. Es bleibt der Genossenschaft zu wünschen, dass sie in gleich gesunder Weise wie bisher auf ihr 100-jähriges Bestehen zugehen kann zum Wohle ihrer Mitglieder und Mieter.

Lassen Sie mich mit einem Zitat aus dem kleinen Prinzen von Antoine de Saint Exuperie schließen:

"Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen, denn Zukunft kann man bauen"

Friedberg, im Juni 2009
Günther Riebel, Vorstand

 

Unsere Baumaßnahme Erneuerung des Wohnquartiers Frühlingstraße in chronologischen Bildern

2erbild

Hier zeigen wir Ihnen den aktuellen Stand unserer Baumaßnahme zur Erneuerung des Wohnquartiers Frühlingstraße in der zeitlichen Abfolge der Arbeiten. Für das Neubauprojekt sind hohe Ziele gesteckt: In einer ausgewogenen Mischung aus frei finanziertem und öffentlich gefördertem Mietwohnungsbau soll Wohnraum für alle Generationen, für Familien, Singles, Alleinerziehende, Paare und Senioren entstehen. Dabei stellt der Gartenstadtcharakter der Frühlingstraße mit seinen guten Nachbarschaftsbeziehungen ein wesentliches Merkmal dar, welches zu erhalten gilt. Das Architekturbüro Wolfgang Rockelmann & Kollegen hat zusammen mit dem Planungsbüro Brugger Landschaftsarchitekten eine ausgewogene Planung erstellt.  

weiterlesen pink

Das Bild der Frühlingstrasse wird sich nach dem Abriss der Häuser Nr. 13 und 21 weiter verändern

Stand 21 Sept

Diese Luftaufnahme vom 21. September 2022 zeigt den aktuellen Bautenstand der Frühlingstrasse vor dem Abriss der beiden Häuser Nr. 13 und 21. Der Abriss wird im Oktober beginnen.

Politischer Besuch: Eine Wohnungsmilliarde für Bayern könnte Druck mildern

spd friedbergDie Warteliste für geförderte Wohnungen in Friedberg ist lang. Bezahlbare Wohnungen sind gefragt. Wohnungen fehlen nicht nur in den Großstädten, sondern mittlerweile auch in Klein- und Mittelstädten. „Derzeit gibt es in Friedberg 650 Anfragen für sechs Wohnungen der Baugenossenschaft Friedberg“, schildert Vorstandsvorsitzender Günther Riebel dem Fraktionsvorsitzenden der BayernSPD, Florian von Brunn, der Landtagsabgeordneten Dr. Simone Strohmayr und der Bundestagsabgeordneten Ulrike Bahr, die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt. 

Bei einer Besichtigung der Wohnanlage in der Wiffertshauser Straße legte Riebel die Schwierigkeit dar, bezahlbare Wohnungen zu bauen. Zum einen hätten sich die Baukosten in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt, zum anderen führe die geändert KfW-Förderung von 55 auf 40 zu einer Kostenerhöhung von rund 15 Prozent. Hinzu kämen noch die steigenden Zinsen. Dies alles bringe die Baugenossenschaft in Schwierigkeiten. Um einigermaßen wirtschaftlich arbeiten zu können, sind, laut Riebel, mindestens 600 Wohnungen im Bestand nötig. Die Baugenossenschaft Friedberg verfüge derzeit über gut 280 Wohnungen. „Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Freistaat ist eine der wichtigsten Aufgaben der Politik. Daher fordern wir eine Milliarde Euro mehr für den Wohnungsbau“, erklärte Strohmayr. Riebel wies die anwesenden Bundes-, Landes- und Kommunalpolitiker auf weitere Schwierigkeiten bei der Förderung des sozialen Wohnungsbaus hin. So werde beispielsweise der Bau einer Tiefgarage baurechtlich gefordert, aber in der Wohnbauförderung nicht abgebildet. 

Alle Anwesenden waren sich einig, dass bezahlbares Wohnen eine der größten Herausforderungen in den kommenden Jahren sein wird. Die steigenden Energiepreise verschärfen die Situation zudem. Laut Robert Englmeier, Geschäftsführer der Wohnbau GmbH für den Landkreis Aichach-Friedberg, hat die Baugenossenschaft bis 2024 günstig Gas eingekauft und die Vorauszahlungen der Mieter jetzt schon an künftige Preissteigerungen angepasst. Eine gute Alternative wäre da die Geothermie. Die wurde in Bayern versäumt. Jetzt müssen wir das machen“, fordert von Brunn.    

Unterbringung ukrainischer Flüchtlinge - die Baugenossenschaft hilft!

ukraine flaggeUns alle erreichen täglich über die Medien die schrecklichen Bilder und Nachrichten aus den Kriegsgebieten in der Ukraine. Um den zwischenzeitlich auch bei uns im Landkreis zahlreich ankommenden Flüchtlingen schnell und unkompliziert zu helfen, haben wir uns in Abstimmung mit Herrn ARV Bürgermeister Eichmann entschlossen, die vom Abriss betroffenen Wohnungen in den Wohnhäusern Frühlingstrasse 13, 15, 17, 19 und 21 bis zum Abbruch dem Landratsamt Aichach-Friedberg zur Unterbringung von Geflohenen zur Verfügung zu stellen. Die Belegung erfolgt kurzfristig. Wir erwarten vorwiegend Frauen und Kinder. Wir freuen uns, dass wir mit unseren leerstehenden, zum Abriss vorgesehenen Wohnungen unseren humanitären Beitrag in dieser schweren Situation leisten können und bitten auch Sie um wohlwollende Unterstützung dieser Aktion.

Die Presse berichtet über die Unterbringung ukrainischer Flüchtlinge in der Frühlingstraße

artikel03

artikel02

artikel03

Unser großes Neubauprogramm der nächsten Jahre - die Erneuerung des Wohnquartiers Frühlingstraße

3D montage

17. Januar 2022  Um der dauerhaft anhaltenden starken Nachfrage nach gutem, sicheren und bezahlbarem Mietwohnraum in Friedberg nachzukommen haben wir nach Abschluss des Neubauprojekts „Südlich der Wiffertshauser Straße“ die Erneuerung des „Wohnquartiers an der Frühlingstraße“ begonnen, der erste Bauabschnitt Frühlingstraße 12 ist bezugsfertig, die ersten Wohnungen werden in Kürze übergeben.

 weiterlesen pink

Frühlingstraße 12 und 14 - die ersten zwei Neubauten sind fertiggestellt.

24. Januar 2022: Die ersten zwei Neubauten in der Frühlingstraße 12 und 14 mit jeweils 12 neuen Wohnungen sind bezugsbereit, die ersten Wohnungsübergaben sind erfolgt wie z.B. an unsere langjährigen Mitglieder der Baugenossenschaft Friedberg eG Jutta und Janos Major. Sie waren viele Jahre Mieter einer familiengerechten, mehr als 90 qm großen Wohnung, doch ihre Bedürfnisse haben sich geändert. Ihre Wohnung war zu groß, teilweise ungenutzt und nicht barrierefrei. Darum haben sie sich für eine barrierefreie Zweizimmer-Erdgeschosswohnung mit Gartenanteil entschieden und freuen sich bei der Übergabe durch Vorständin Beate Kaul auf ihren neuen Wohnsitz.

wohnungsuebergabe2

Ein wertvoller Baum findet einen neuen Platz

4. März 2022: Fällen war keine Option! Ein wunderschöner Magnolienbaum wurde mit viel Arbeit und großen Anstrengungen ausgehoben, mit einem Spezialtraktor an seinen neuen Platz gebracht und unter Aufsicht von Landschaftsarchitekten Manfred Schachenmayr professionell neu eingesetzt. Er ist damit Teil der großzügigen Außenanlagen an der "neuen" Frühlingsstraße, die Arbeiten gehen zügig voran und die neuen Mieter dürfen sich auf abwechslungsreich gestaltete Außenanlagen freuen.

magnolie

7. August 2020: Spatenstich für die Erneuerung des Wohnquartiers "Frühlingstraße"

spatenstich 01Ein Großteil der Häuser in der Frühlingsstraße ist nahezu 100 Jahre alt und aufgrund seiner baulichen Mängel nicht mehr erhaltungswürdig. Eine Generalsanierung ist wirtschaftlich nicht machbar. Es bleibt nur der Abriss der Gebäude. Die Grundstücke stellen jedoch einen bedeutenden Teil des Vermögens der Baugenossenschaft dar. Hier sind stille Reserven in einer Größenordnung von mehreren Millionen Euro gebunden. Das Architekturbüro Wolfgang Rockelmann & Kollegen hat zusammen mit dem Büro Brugger Landschaftsarchitektenfür Pläne für die komplette Erneuerung des Wohnquartiers Frühlingstraße erstellt, mit dem Spatenstich am 7. August 2020 ist der offizielle Beginn dieser großen Baumaßnahme erfolgt. Bei herrlichem Wetter betonten Vorstand Günther Riebel, Bürgermeister Roland Eichmann und der Landtagsabgeordnete Peter Thomaschko die Bedeutung dieser 100 neu entstehenden Wohnungen für die Baugenossenschaft und auch für die Stadt Friedberg. Da durch die Corona-Bestimmungen eine größere Feier nicht zu realisieren war, konnten die Bewohner mit ihnen übergebenen Gutscheinen Brathendl, Brezen und Bier abholen und es sich zuhause in ihren Gärten, auf Balkonen und Terrassen schmecken lassen. Vielen Dank an dieser Stelle für das Verständnis und die Mithilfe.

weiterlesen pink

Die Wohneinheiten der Baugenossenschaft Friedberg

map pfeil

 

Hier finden Sie ausführliche Infos über unsere gesamt 282 Wohneinheiten

>> Frühlingstraße

>> Eckherstraße

>> Geistbeckstraße

>> Wiffertshauser Straße

 

Für eine detailierte Auflistung bitte auf die Karte klicken.