
Basis fürs Bauen und Wohnen
Es ist wirklich so: Jedes Mitglied einer Baugenossenschaft hat ein Stimmrecht - eigentlich auch eine Stimmpflicht - mit dem es Entscheidungen über Wohl und Wehe seiner Genossenschaft beeinflussen kann. Ein wichtiger Unterschied beispielsweise zum Aktionär eines Wirtschaftsunternehmens ist dieser: Nicht wer am meisten Anteile hat, sondern wer abstimmt, hat das Sagen. Wer allerdings davon ausgeht, die Geschäftsleitung werde es schon richten, ist nicht nur ein schlechter Demokrat. Er verschenkt auch die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen, auf Probleme aufmerksam zu machen, oder Ideen einzubringen. Er hat ja nicht nur eine Stimme zum Abgeben, sondern zum Reden, zum Beantragen, zum Gewinnen von Mehrheiten. Und vergessen wir nicht: So scheinbar gering im Verhältnis zum Gesamtetat ein Genossenschaftsanteil ist, es kommt eine Menge Kapital zusammen, wenn alle Anteile addiert werden. Und es ist Ihr Geld, das die Basis bildet fürs Bauen und Wohnen bei Genossenschaften.
